25. Februar 2022

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Schweizer Eisenbahn

NEAT

Neuen Alpentransversale NEAT

NEAT
Gotthardbasistunnel Bild: SCK_Photo/Shutterstock.com

Durch die Schweiz wälzt sich ein enormer Strom von Gütern durch die Alpen, in den 1960er Jahren wurde die Kommission Eisenbahntunnel durch die Alpen eingesetzt die einen Gotthard-Basistunel vorschlug. Die Schweizerischen Bundesbahn erarbeiteten in den 1970er Jahren ein Projekt für einen Basistunnel am Gotthard aus. 

In den 1980er Jahren wurde es langsam korrekter, es wurden verschiedene Varianten geprüft. Eine Ostalpenbahn durch den Splügen stand auch zur Auswahl, schliesslich wurde eine Netzvariante gewählt mit dem Gotthard und der Lötschberg Variante. Um die Ostschweiz besser an den Gotthard anzuschliessen wurde beschlossen den Hirzeltunnel zwischen Baar und Au am Zürichsee zu bauen und die Strecke von St. Gallen nach Pfäffikon SZ auszubauen.

Dieses Grosse Eisenbahnbauwerk von Internationaler Tragweite musste mit den Nachbarländer Italien und Deutschland koordiniert werden. Mit den Nachbaren wurde vereinbart das sie auf ihrem Staatsgebiet zulaufstrecken bauen.

Das liebe Geld

Wie bei allen Grossprojekten spielt das liebe Geld eine sehr grosse Rolle. Da schon in der Planungsfase abzeichnete das die NEAT wesentlich teurer werden wird als erwartet wurde das NEAT Projekt abgespeckt. Aus der Kostensicht wäre es am besser gewesen sich nur auf eine Route zu Konzentrieren.  Die Linienführung durch den Lötschberg mit dem Ausbau der Zulaufs Strecken hätte weniger gekostet als die Gotthard Variante mit den Zubringern. Egal welche Route gestrichen worden wäre hätte es sehr grosse Opposition gegeben.

Um doch die NEAT zu verwirklichen, strich das Parlament die Projekte zusammen. Neben Abstrichen in den Zulaufs Strecken wurde der Hirzeltunnel für die Ostschweiz gleich ganz gestrichen. Aber auch die Berner mussten Federn lasen ihr Löschbergbasistunnel wurde nicht durchgehend in Doppelspur angelegt.

Etappenweise Eröffnung der NEAT

Die NEAT wurde nicht als Ganzes eröffnet, den einzelnen Bauabschnitten hatten auch eine unterschiedlich lange Bauzeit. Es darf nicht vergessen werden das die neuen Strecken der NEAT nicht nur dem Internationalen Güterverkehr dient, sondern auch dem Schweizer Fernverkehr. Das Angebot durch den 2006 eröffneten Lötschberg wurde von den Passagieren unerwartet gut angenommen, dass sich schon bald abzeichnete das der Basistunnel durchgehend auf Doppelspur ausgebaut werden muss.

Fast 10 Jahre später im Juni 2016 konnte der 57km lange Gotthard-Basistunnel eröffnet werden. Mit der Eröffnung konnte die Fahrzeit von Zürich nach Milano spürbar reduziert werden. Eine weiter Beschleunigung der Züge in den Süden konnte mit der Eröffnung des Ceneri-Tunnels im September 2020 erzielt werden. Der Ceneri-Tunnel dient nicht nur dem Transitverkehr von Nord nach Süden auch der Regionalverkehr kann profitieren. Die Fahrzeit zwischen Locarno und Lugano konnte massiv reduziert werden.

Der Lötschbergtunnel soll Doppelspurig werden

Die Inter-City Züge durch den Lötschberg waren von Anfang an sehr gut ausgelastet. Das Wallis erfuhr dank dem Basistunnel ein Zulauf von Tagestouristen aus der Deutschschweiz, für die das Wallis näher rückte. Nicht nur die Touristen bevölkern die Fernverkehrszüge auch viele Oberwaliser Pendeln in die Bundesstadt zur Arbeit.

Die Planung für den Vollausbau des Lötschberg-Basistunnel hate 2015 begonnen mittlerweile hat den Ausbaubeschluss die Eidgenössischen Räte gutgeheissen, die Strecke soll mit der Plan Bahn 2030 eröffnet werden.

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