25. Februar 2022

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Schweizer Eisenbahn

Eisenbahn Liberalisierung

Die Eisenbahn Liberalisierung in der Schweiz

eisenbahn Liberalisierung
Re 4/4I Lokomotive der untergegangenen Mittelthurgaubahn, im alten Depot in Winterthur 07.Dezember 2005.
Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Bärtschi, Hans-Peter

Die Schweiz Liberalisierte den Eisenbahnmarkt schrittweise. Ab 1999 können zugelassene Eisenbahn Verkehrs Unternehmungen im Freien Netzzugang auf fremden Strecken verkehren. Ab 1999 wurde der Wettbewerb im Güterverkehr härter, die etablierten Eisenbahn Verkehrsunternehmen hatte nun neue Mitbewerber auf den Schienen erhalten. 

Es war ein Paukenschlag als die Schweizer Post 1999 bekannt gab das sie ein Teil der Beförderung zwischen den neu geschaffenen Paketzentern an die Lokoop AG ein Tochterunternehmen der Mittelthurgaubahn bekannt. Die Beschaffung der nötigen Lokomotiven war für die Konkurrenten der etablierten Bahnunternehmen nicht einfach. Die Lokoop AG hatte wenige Jahre zuvor von der Deutschen Bahn AG überzählige Lokomotiven von der Deutschen Reichsbahn erworben. Die Mutter der Lokoop AG die MThB konnte die von den SBB an die Classic Rail verkauften Re 4/4 I erwerben und setzte sie im Postverkehr ab Frauenfeld ein. Diese vergleichsweise Leichten Lokomotiven eigneten sich besonders gut für die Postzüge von Frauenfeld nach St. Gallen via Bischofzell, da die Sitterbrücke nur eine sehr begrenzte Tragfähigkeit hat.

Nicht nur um den Postverkehr wurde gebuhlt auch die Mineralölzüge zu den Schweizer Tanklager wurde hefig gefeilscht. Auch dort hatte die Lokoop die Nase vorne da reichten die eigenen und gebrauchten Lokomotiven der Lokoop und MThB nicht aus. So beschaffte die Mittelthurgaubahn 6 Fabrikneue Lokomotiven von Hersteller ADTranZ der Deutschen Baureihe 145.

Nach dem Zusammenbruch der Mittelthurgaubahn-Gruppe 2002 wurde der Wettbewerb im Güterverkehr nicht geringer, die Transportaufträge der Lokoop AG gingen zur SBB Cargo über, einige Kunden sprangen nach kurzer Zeit zur BLS Cargo ab.

Im Personenverkehr ist der Wettbewerb auf Schienen so gut wie nicht vorhanden, nur einzelne Leistungen werden auf Fremden Schienen vollbracht. Der Regionale Personenverkehr wird durch die Kantone bestellt, sie hätten die Möglichkeit Verkehrsleistungen International auszuschreiben. Doch wird sich keine Ausländische Bahn dafür bewerben, den mit Regionalverkehr darf kein Gewinn gemacht werden, allfällige gewinne müssen als Reserve verbucht werden. 

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