5. Februar 2022

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Schweizer Eisenbahn

Anfänge der Eisenbahn

Anfänge der Eisenbahn

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Original-Lokomotive Rocket im Science Museum, London
Bild: William M. Connolley contribs), Stephenson’s Rocket, CC BY-SA 3.0

Das Mutterland der Eisenbahn gilt England. 1830 wurde der erste Kommerzielle Personen und Güterverkehr zwischen Manchester und Liverpool aufgenommen.  Die Eisenbahn wurde nicht durch eine Person erfunden, es sind viele einzelne Erfindungen, die von den Römern und alten Griechen stammen.

Schon zu Römerzeit gab es einen Vorläufer der heutigen Eisenbahn, die befestigten Strassen wiesen Spurrinnen auf, in denen die Fuhrwerke geführt wurden. Diese Rinnen ermöglichten schwere Güter mit weniger kraft zu befördern.

Im 18. Jahrhundert wurden die ersten Schienenbahnen in Bergwerken errichtet. Um Kohle oder Erz abzutransportieren. Die Schienen waren anfänglich aus Holz. Mit der Zeit wurden die Schienen aus Gusseisen hergestellt. Auf Gusseisernen Schienen konnten schwerere Wagen befördert werden.

Dampfmaschine

Die wichtigste Erfindung für die Eisenbahn, war die Dampfmaschine. Mit der Dampfmaschine war es möglich aus Feuer und Wasser Kraft zu gewinnen. An der Dampfmaschine tüftelten unzählige schlaue Köpfe, weshalb man diese Erfindung nicht einer Person Zuordnen kann. 

In der Antike wurde bereits an der Dampfmaschine geforscht. Die Erfindung hatte zu jener Zeit, keine Verwendung und ging in Vergessenheit.

Im 18. Jahrhindert griffen mehrere Tüftler die Idee der Dampfmaschine wieder auf und verbesserten sie. Anfänglich wurde die Dampfmaschine zum Pumpen von Grundwasser in den Bergwerken verwendet. 

James Watt, der in vielen Bücher als Erfinder der Dampfmaschine gilt, verbesserte die Dampfpumpe von Thomas Newcomen weiter. Mit der verbesserten Dampfmaschine konnten die Fabriken mehr produzieren. Ohne die Dampfmaschine wäre die Industrialisierung im 19. Jahrhundert undenkbar gewesen.

Transporte zu Land und Wasser

Die erhöhte Nachfrage an Güter, stellte immer mehr eine Grössere Herausforderung dar. Grosse Mengen von Gütern, über eine Längere Strecke zu befördern, war mühsam, zeitaufwändig und teuer. So wurde in einigen Länder künstliche Wasserstrassen «Kanäle» angelegt. Um auf ihnen Güter zu transportieren.

Die ersten Pferdebahnen wurden im 18. Jahrhundert errichtet, ihren Hauptzweck war Güter über eine Längere Strecke zu befördern. Der Personenverkehr hatte anfänglich eine untergeordnete Rolle.

Die Dampfmaschine lernt Laufen

Durch die zunehmende Industrialisierung und den Bevölkerungswachstum benötigte die Wirtschaft ein Leistungsfähigeres Transportmittel. Die Kapazität der Pferdebahnen war stark beschränkt so das, sich eine neue Traktionsart aufdrängte. 

Mehrere Ingenieure versuchten der Dampfmaschine, das Laufen beizubringen. Erst George Stephenson schaffte es, eine Dampflokomotive zu konstruieren die genug Leistung aufwies. 

Die erste Lokomotive von Stephensons absolvierte ihre Jungfernfahrt am 27. September 1825 auf der Pferdebahn Stockton and Darlington Railway. 

Die erste “richtige” Eisenbahn

Die erste richtige Eisenbahn die Güter und Personen befördert wurde 1830 von Liverpool nach Manchester eröffnet. Die Züge verkehrten erstmals nach einem Fahrplan. Die Züge wurden durch die von George und Robert Stephenson gebaute Rocket geführt. Die Rocket hatte das berühmte Wettfahren von Rainhill gewonnen. Diesen Wettbewerb hatte die Betreibergesellschaft der Bahnlinie Liverpool Manchester ausgeschrieben.

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